Goldbesitz ist eine Versicherung und damit der ideale Vermögensschutz. Menschen, die hyperinflationäre Perioden wie beispielsweise in der Weimarer Republik, Zimbabwe, Argentinien oder Venezuela durchlebt haben, verstehen die Bedeutung von Gold. Doch allein die Investition in Gold und Silber reicht nicht aus. Enorm wichtig ist, wo man es hält. Aktuell haben wir wieder den Fall, dass Regierungen einseitig Gold „konfiszieren“. Denn Venezuela bekommt sein Gold von der Bank of England nicht zurück. Das in der Bank of England eingelagerte Gold Venezuelas ist das jüngste Beispiel dafür, wie wichtig die Wahl des richtigen Rechtsgebietes und der richtigen Lagereinrichtung ist. Venezuela bittet seit einiger Zeit um Rückgabe des eingelagerten Edelmetalls. Über die möglichen Gründe der Verweigerung der Rückgabe durch Großbritannien lässt sich nur spekulieren.  Eine Erklärung dafür ist die Kooperation Großbritanniens mit den USA, die bekanntlich Sanktionen gegen Venezuela durchführt und sich dabei der Hilfe der Regierung in London bedient. Wird Venezuela sein Gold jemals wiedersehen? 

Die meisten Zentralbanken halten Gold bei der Bank of England und auch bei der Fed in New York. Ein großer Teil des Zentralbankengoldes wurde entweder heimlich verkauft oder an den Markt verliehen. Wenn eine Zentralbank ihr Gold zurückhaben will, so existiert dieses nicht mehr in London oder New York. Irgendwann wird der Markt entdecken, dass es im Bankensektor eine massive Knappheit an physischem Gold gibt. Wenn es soweit ist, kommt es zu Panik und der Goldpreis schießt in die Höhe. Gleichzeitig werden die Besitzer von Papiergold an den Terminmärkten physische Auslieferung fordern. Da es auf jede physisch verfügbare Unze mindestens 400 Ansprüche auf dem Papier gibt, wird es in diesen Märkten zu massiven Verwerfungen kommen.

Mir bereitet das Risiko von Konfiszierungen und Enteignungen innerhalb der EU Sorgen. Deutschland hat eine Vorgeschichte in Hinblick auf diese Verbote persönlichen Goldeigentums. Ich beobachte in den vergangenen Monaten ein gesteigertes Interesse an einer Verlagerung der persönlichen Gold- und Silberbestände aus der EU.

Ein klassisches Beispiel für eine solche Verlagerung ist die Schweiz. Gold wurde noch nie verboten oder konfisziert. Goldeigentum hat eine feste Tradition in der Schweiz. Daher ist die Schweiz als ein sicherer Hafen anzusehen.

Folgende Richtlinien sind zwingend für Edelmetallinvestoren:

  1. Kaufen Sie ausschließlich physisches Metall
  2. Die Lagereinrichtung muss in einem sicheren Rechtsbereich liegen, wo Rechtsstaatlichkeit herrscht, wie in der Schweiz.
  3. Der Rechtsbereich darf keine Vorgeschichte bezüglich Goldkonfiszierungen aufweisen
  4. Die Lagereinrichtung muss privat sein. Keine Bank, keine Finanzinstitution und keine staatliche Münzanstalt.
  5. Der Lagerbetreiber muss die besten Referenzen haben.
  6. Das Gold muss durch ein erstklassiges internationales Versicherungsunternehmen versichert sein.
  7. Der Dienstleister muss sofortige Liquidität bieten können.
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