In weniger als einem Monat ist es soweit: Die Wahlen zum 19. Deutschen Bundestag finden statt. Derzeit tobt der Wahlkampf auf allen Ebenen und es wird mit zum Teil abenteuerlichen Versprechungen um Stimmen geworben. Vor allem im Bereich der Sozialleistungen könnte man als stiller Beobachter dabei den Eindruck gewinnen, dem Staat stünden gigantische Rücklagen zur Verfügung und er könne bei der Verteilung des Geldes an seine Bürger aus dem Vollen schöpfen. Leider sieht die Realität ein wenig anders aus: Die Schulden sind gewaltig. Und auslöffeln werden diesen bitteren Brei nicht die Politiker unserer Tage, sondern kommende Generationen: unsere Kinder und Enkel.

Woher kommen 7 Billionen Euro Schulden?

Sieben Billionen Euro. Oder in Ziffern: 7.000.000.000.000 Euro. Das ist eine dramatische Menge Geld. Vor allem, wenn diese Summe nicht auf der Haben-, sondern auf der Soll-Seite steht. Und genau das ist in Deutschland der Fall, denn so hoch sind nach Berechnungen des Finanzwissenschaftlers Bernd Raffelhüschen die Schulden, die Bund, Länder und Kommunen sowie Sozialkassen mittlerweile aufgehäuft haben. Klar, dass dieser Betrag irgendwann zurückzuzahlen sein wird. An Banken, internationale Geldgeber und Großkonzerne. Die Frage aber ist: Wie soll das geschehen? Woher soll eine solche Menge Geld zur Schulden-Tilgung kommen? Bereits seit den 1950er Jahren – damals noch unter Konrad Adenauer – gilt offenbar die Parole: Was kümmert uns die Zukunft? Wir leben und regieren jetzt! Und damit das mit dem Regieren auch so bleibt, müssen wir die Leute bei Laune halten. Koste es, was es wolle. Auf diese Weise ist nach und nach ein Berg von Schulden entstanden, dem kaum noch jemand Herr werden kann.

Ein unbedingter Grund zum Handeln

Rücklagen bilden? Für die Zukunft vorsorgen? An morgen denken? Fehlanzeige! All das, was der Staat seinen Bürgern immer wieder ans Herz legt, macht er selber nicht. Denn bislang gibt es wohl kein wirkliches Konzept zum Abbau der bestehenden Schulden und einer Sicherstellung von Sozialleistungen auch für künftige Generationen. Stattdessen wird deutsches Staatsvermögen immer wieder zur Rettung angeschlagener Partner-Länder im Euro-Raum verwendet. Was als “Maßnahme zur langfristigen Erhaltung der Stabilität unserer Gemeinschaftswährung” verkauft wird, kommt den Bürgern der Bundesrepublik eines Tages vermutlich teuer zu stehen. Denn irgendwann wird der Zeitpunkt da sein, an dem sich niemand mehr auf staatliche Hilfen wird verlassen können. Eine düstere Prognose also. Und ein unbedingter Grund zum Handeln!

Mit schlechtem Beispiel voran

Ohne Frage: Der Staat geht hier mit schlechtem Beispiel voran. Doch dem muss – ja sollte! – niemand folgen. Um für die eigenen Kinder und Enkel vorzusorgen, sind daher private Konzepte für einen langfristigen Vermögensaufbau unverzichtbar. Um hier auch gleich eine Abhängigkeit vom nicht wirklich sicheren und stabilen Euro zu vermeiden, empfiehlt sich ein Blick auf nachhaltige und krisenfeste Anlageformen. Neben Immobilien (die angesichts der aktuell zumeist überhöhten Preise kaum eine lukrative Investition sind), zählen nach wie vor Edelmetalle zu den klaren Favoriten für eine zukunftssichere Kapitalbildung. Da dies auch in kleineren Portionen möglich ist, lassen sich mit monatlichen Raten über die Jahre hinweg beachtliche Vermögenswerte anhäufen. Durch einen späteren, währungsunabhängigen Verkauf kommen Kinder oder Enkel dann in den Genuss dieser wirklich tragfähigen Absicherungs-Form. Allein auf staatliche Leistungen wie Renten & Co. sollte sich jedenfalls niemand verlassen.

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