„Es gibt keine Alternative zum Euro. Deutschland profitiert derart von der Währungsunion, dass wir alles tun müssen, die Gemeinschaftswährung stark und überlebensfähig zu machen.“ So oder ähnlich klingen die Lippenbekenntnisse der Eurobefürworter. Doch können viele Menschen den komplexen Debatten um Eurobonds und Rettungsschirme nicht mehr folgen. Um den Euro richtig bewerten zu können, benötigt man kein Studium der Wirtschaftswissenschaften. Ein kurzer Blick in den DUDEN hilft uns schon. Unter „Währung“ findet man die Herkunft des Begriffes. Er stammt vom mittelhochdeutschen Wort „werunge“ ab, was ursprünglich Gewährleistung eines Rechts, Qualität oder eines Maßes bedeutete. Das ursprüngliche Verb dazu lautete „wern“. Es meint „gewähren“. Welches Recht oder welche Qualität zu gewähren ist hier gemeint? Die Aufgabe einer Währung ist die Sicherstellung der Kaufkraft. Diese zumindest zu erhalten ist die Eigenschaft einer stabilen und nachhaltigen Währung. Die Gewährung einer stabilen Kaufkraft ist die Qualität einer Währung, auf die es ankommt. Um zu beurteilen, ob der EURO stabil in der Kaufkraft ist, benötigen wir einen Maßstab wie beispielsweise das Ur-Meter. Woher wissen wir sonst, ob ein Meter auch ein Meter ist? Am 22.1.1799 wurde ein Platin-Endmaßstab als „metre des archives“ im französischen Staatsarchiv hinterlegt und am 10.12.1799 als das bei einer Temperatur von 0 °C wahre und endgültige Meter gesetzlich anerkannt. Bei Währungen bietet es sich aufgrund der stabilen Kaufkraft von Gold seit Jahrtausenden an, Währungen gegen Gold laufen zu lassen. Dabei erkennt man, dass der EURO seit seiner Einführung 75 Prozent an Wert gegenüber Gold eingebüßt hat. Wir sollten daher in Zukunft den Euro nicht mehr als Währung bezeichnen.

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