Das Ausmaß der Auswirkungen durch das Coronavirus auf die Wirtschaft sind nicht absehbar, werden jedoch nach Ansicht nahezu aller Experten dramatisch sein. Die Aktienmärkte haben bereits mit massiven Kursverlusten reagiert. So verlor der Deutsche Aktienindex innerhalb von lediglich vier Wochen über 30 Prozent. Aber auch die Rohstoffmärkte reagierten negativ, allen voran das Öl. Der Barrel kostet heute nur noch halb soviel wie vor einem Monat.

Ein „Rohstoffmarkt“ konnte sich allerdings der negativen Tendenz bis vor wenigen Tagen entziehen, nämlich das Gold. Jetzt gibt es allerdings auch bei den Goldpreisen einen Rückgang. Es stellt sich durchaus die Frage, ob es sich aktuell schon um Einstiegskurse handelt.

Goldpreis zeigte sich lange Zeit stabil

Während die Aktienmärkte ab der zweiten Februarhälfte einen regelrechten Kurssturz vollzogen haben, ist der Goldpreis über einen deutlich längeren Zeitraum stabil geblieben. Dies zeigt ein Blick auf den Preis des Edelmetalls innerhalb der vergangenen 30 Tage:

  • 20.Februar: ca. 1.500 €
  • 27.Februar: ca. 1.500 €
  • 5.März: ca. 1.490 €
  • 12.März: ca. 1.400 €
  • 19.März: ca. 1.390 €

Der Goldpreis ist also sehr stabil geblieben, denn er hat trotz Coronakrise innerhalb der letzten 30 Tage lediglich rund sieben Prozent an Wert verloren. Kein Vergleich zu den massiven Verlusten am Aktien- oder auch an zahlreichen Rohstoffmärkten. Auf der einen Seite zeigt dies, dass es sich beim Gold tatsächlich um einen krisensichere Anlageform handelt. Zum anderen könnte der aktuelle Preisrückgang für Anleger interessant sein, falls es sich vielleicht bereits um Einstiegskurse handelt.

Warum ist der Goldpreis gefallen?

Die meisten Experten gehen davon aus, dass der leichte Preisrückgang beim Gold in den letzten 1,5 Wochen weniger auf die allgemeine Tendenz durch das Coronavirus zurückzuführen ist. Stattdessen sprechen die Experten vor allem von Gewinnmitnahmen. Immerhin ist der Goldpreis innerhalb der letzten zwölf Monate um teilweise mehr als 350 Euro und somit über 30 Prozent angestiegen. In der aktuellen Situation ist es daher nicht verwunderlich, dass manche Anleger Gewinne mitnehmen und sich auf diese Weise Liquidität für vielleicht eine schwierige wirtschaftliche Lage sichern. Massiv sind die Gewinnmitnahmen allerdings nicht ausgefallen. Dies zeigt deutlich, dass Gold nach wie vor insbesondere in Krisen eine sehr gefragte „Währung“ ist.

 

Jetzt in Gold investieren?

Es spricht einiges dafür, dass es sich beim Goldpreis momentan um recht günstige Einstiegskurse handelt. Zum einen befindet sich das Edelmetall nach wie vor in einem intakten Aufwärtstrend. Zum anderen ist der Preisrückgang vermutlich auf verständliche Gewinnmitnahmen zurückzuführen, die sich allerdings sehr in Grenzen halten. Dies spricht dafür, dass in den nächsten Wochen und Monaten mehr Anleger in Gold investieren könnten.

Das könnte einen weiteren Preisanstieg zur Folge haben. Unterstützt wird die Annahme dadurch, dass – vor allem wegen des Börsencrashs – voraussichtlich mehr Kunden ihr Kapital umschichten werden. Unter dieser Voraussetzung wäre das Edelmetall aktuell als Investment ganz besonders attraktiv. Hinzu kommen natürlich die grundsätzlich existierenden Vorteile einer Anlage in Gold, wie zum Beispiel:

  • Inflationsschutz
  • Wertbeständigkeit
  • Krisensicherheit
  • Weltweit anerkanntes Zahlungsmittel
  • Liquidität und Flexibilität

 

Wichtig: Zwischen Papiergold und physischem Gold unterscheiden

Erscheint Ihnen ein Investment in Gold derzeit attraktiv? Dann sollten Sie noch einen wichtigen Unterschied kennen, nämlich den zwischen sogenanntem Papiergold und physischem Gold. Unter physischem Gold versteht man das direkte Investment in das Edelmetall, das mittels des Erwerbs von Goldbarren oder Goldmünzen funktioniert. Man spricht in dem Zusammenhang auch vom Direktkauf.

Im Gegensatz zur physischen Anlage in Gold gibt es ebenso die indirekte Anlage, wobei häufig die Bezeichnung Papiergold genutzt wird. Darunter versteht man, dass Sie nur in Gold auf dem Papier investieren, also bestimmte Rechte oder Anteile erwerben. Dazu stehen insbesondere die folgenden Finanzinstrumente zur Verfügung:

  • Gold-ETCs
  • Gold-ETFs
  • Derivate

Der große Vorteil des Direktkaufs, also der physischen Anlage in Gold, besteht darin, dass Sie in dem Fall tatsächlich ausschließlich in das Edelmetalle investieren. Ihr möglicher Gewinn ist nicht von anderen Faktoren abhängig, sondern ausschließlich davon, wie sich der Goldpreis entwickeln wird. Sowohl bei ETCs und ETFs als auch bei Derivaten und anderen indirekten Anlageformen spielen hingegen noch weitere Faktoren eine Rolle, die Ihre Rendite – mitunter negativ – beeinflussen können. Hinzu kommt ein Emittentenrisiko, insbesondere bei Derivaten, welches Sie in der Form beim physischen Investment nicht haben.

Edelmetalldepot von Noble Metal Factory als clevere Anlage

Das physische Investment in Gold hat nach Auffassung zahlreicher Experten eindeutige Vorteile gegenüber dem sogenannten Papiergold. Häufiger wird allerdings angeführt, dass man sich selbst um die Lagerung der Goldbarren oder Goldmünzen kümmern müsste. Dies würde einen nicht unerheblichen Aufwand und zudem Kosten verursachen. Es gibt jedoch eine Lösung, wie Sie einerseits direkt in Gold investieren und andererseits dennoch nicht selbst für die Lagerung und sichere Aufbewahrung sorgen müssen: das Edelmetalldepot von Noble Metal Factory (NMF).

Die Besonderheit bei NMF ist: Sie führen einen Direktkauf des Goldes durch, aber wir sorgen für die sichere Lagerung. Diese findet in Hochsicherheitstresoren statt, die sich unter anderem in Deutschland und in der Schweiz befinden. Selbstverständlich lässt sich der Bestand jederzeit Ihrer Person zuordnen. Sie können bei Bedarf die Auslieferung Ihrer Goldbestände anfordern. Dadurch haben Sie jederzeitige Liquidität, die vielleicht in der aktuellen Krisensituation besonders wichtig ist. Sie profitieren demzufolge beim Edelmetalldepot von Noble Metal Factory von allen Vorteilen einer direkten Anlage in Gold, müssen aber nicht die sonst auftretenden Nachteile – Lagerung und damit verbundene Kosten – in Kauf nehmen.

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