In Krisenzeiten ist bei Edelmetallen meistens nur vom Gold die Rede. Der Goldpreis zeigte sich während der Coronakrise bisher lange stabil, ist allerdings dann doch etwas gefallen. Was zahlreiche Menschen in dem Umfang gar nicht mitbekommen haben: Vor einigen Tagen gab es am Silbermarkt einen regelrechten Crash. So stürzte der Preis für die Feinunze Silber von über 18 auf knapp über 12 Dollar ab.

Erstaunlich ist: Gleichzeitig nahmen die physischen Silberkäufe in großem Umfang zu. Dies zeigt unter anderem, dass die Märkte aktuell nicht nur extrem volatil sind, sondern in gewissem Umfang sehr verzerrt sind. Wir beschäftigen uns aktuell mit der Frage, ob es jetzt ein optimaler Zeitpunkt für ein Investment in physisches Silber sein könnte.

Fast sämtliche Märkte im Bann der Coronakrise

Nach wie vor befinden sich nahezu alle Finanzmärkte im Bann der Coronakrise. Rund um den Globus sind insbesondere die Aktienmärkte mit den entsprechenden Leitindizes teilweise über 30 Prozent gefallen, so auch der DAX. An den Rohstoffmärkten sieht es zum größten Teil nicht anders aus. Zwar konnte sich der Goldpreis bis vor rund einer Woche relativ stabil halten, ist dann allerdings auch gut sieben Prozent gefallen. Noch wesentlich heftiger hat es den Ölpreis getroffen. Dieser fiel innerhalb weniger Wochen von über 50 auf teilweise nur noch 20 Dollar bei der US-amerikanischen Sorte WTI.

Dem Abwärtssog konnte sich auch der Silberpreis nicht mehr entziehen. Allerdings gab es – neben der Coronakrise – weitere Gründe, dass der Preis für die Feinunze Silber massiv gefallen ist. Darauf werden wir im weiteren Teil unseres Beitrages noch näher eingehen.

Silber aktuell massiv überverkauft

Zwar hat sich der Silberpreis gestern bereits wieder etwas erholt und notiert ganz aktuell (24. März 2020) immerhin schon wieder bei leicht über 14 Dollar. Dennoch sind sich die Experten mehr als einig, dass sich der Silberpreis im sehr stark überverkauften Bereich befindet. So weicht der Preis für Silber derzeit um fast 25 Prozent von seinem 200 Tage gleitenden Durchschnitt ab. Auf der anderen Seite existiert an den Terminmärkten und speziell an der Terminbörse COMEX ein Kaufsignal für das Edelmetall. Wer den Crash am Silbermarkt nicht mitbekommen hat, der wird sich vermutlich fragen, was die wesentliche Gründe gewesen sind.

Drei Hauptgründe für den Preiseinbruch beim Silber

Es gibt im Wesentlichen drei Hauptgründe, welche die Experten identifiziert haben, die ihren Teil zum Preiseinbruch am Papiersilber-Markt beigetragen haben. Es handelt sich dabei um die folgenden Ursachen:

  1. Coronakrise
  2. Massiver Nachfragerückgang aus der verarbeitenden Industrie
  3. US-Terminmarkt

Ein Grund ist natürlich offensichtlich: die Coronakrise. Längere Zeit konnten sich Gold und Silber dem allgemeinen Abwärtstrend an allen Märkten entziehen. Der Silberpreis schaffte dies am Ende nicht mehr, auch wenn viele Experten den Einfluss der Coronakrise auf den Crash nur als begrenzt ansehen. Ein wesentlicher Hauptgrund dürfte hingegen der massive Nachfragerückgang seitens der verarbeiteten Industrie sein. Zwar gibt es aktuell noch keine konkreten Zahlen, aber es wird damit gerechnet, dass der Rückgang der Nachfrage deutlich ausfällt.

Ein weiterer Hauptgrund findet sich in den Vereinigten Staaten, nämlich am dortigen Terminmarkt COMEX. Ende Februar erreichten die Spekulationen auf steigende Silberpreise dort zwar noch Höchststände. Seit dieser Zeit ist der Anteil der Kauf-Kontrakte jedoch massiv gefallen. Derzeit sind nur noch etwas mehr als die Hälfte tatsächlich Netto-Kauf-Kontrakte, während die andere knappe Hälfte bereits aus Verkauf-Kontrakten besteht. Insider sprechen mittlerweile sogar von einer Art Blutbad am Silber-Terminmarkt.

Gold-Silber-Ratio auf historischem Niveau

Ob das Silber im Vergleich zum Gold günstig ist oder nicht, wird an der sogenannten Gold-Silber-Ratio festgemacht. Grundlage ist das Verhältnis von Silber zu Gold, wie es sich vom Rohstoff her in der Erdkruste darstellt. Dieses Verhältnis beläuft sich auf 16,5:1. Die Gold-Silber-Ratio geht auf das Jahr 1792 zurück, denn damals legte die USA diese Ratio auf 15:1 fest. Anders ausgedrückt: Eine Feinunze Gold hat einen Wert von 15 Feinunzen Silber. Bereits in den letzten 20 Jahren war die Gold-Silber-Ratio jedoch wesentlich höher und betrug im Durchschnitt 68:1.

Derzeit hat sich dieses Verhältnis noch einmal fast verdoppelt, denn die aktuelle Gold-Silber-Ratio liegt bei etwa 125. Das bedeutet: Rein rechnerisch ist Gold aktuell 125 mal mehr wert als Silber. Ein absolut historisches Niveau! Vor diesem Hintergrund ist das Silber demzufolge massiv unterbewertet, wenn man das zuvor angesprochene Verhältnis zugrundelegt, welchen Anteil Gold und welchen Anteil Silber wir als Rohstoffvorkommen in der Erdkruste haben.

Deutlich bessere Fungibilität spricht für Silber

Wenn es aktuell für Anleger darum geht, sich für Gold oder Silber zu entscheiden, dann hat das Silber durchaus einige Vorzüge. Dazu zählen derzeit:

  • Massive Unterbewertung (Gold-Silber-Ratio)
  • Deutlich höhere Fungibilität
  • Wesentlich geringerer (optischer) Wert

Die wesentlich höhere Fungibilität des Silbers ist auf den Preis zurückzuführen. Bereits 10 g Gold kosten aktuell knapp 500 Euro, sodass Silber als alternatives Zahlungsmittel in der Praxis deutlich leichter eingesetzt werden könnte.

Crash beim Papiersilber vs. Zunahme physischer Silberkäufe

Eine Tatsache ist in der aktuellen Situation am Silbermarkt äußerst interessant: Während es beim sogenannten Papiersilber einen massiven Crash gab, nimmt demgegenüber das Interesse und die Anzahl der physischen Silberkäufe stark zu. Experten sprechen sogar von Rekordmengen, die jetzt an physischem Silber gekauft werden. Dass es sich dabei um einen nachweisbaren Anstieg der Nachfrage handelt, nämlich nach physischen Silber, zeigt ein Blick auf eine der wohl weltweit bekanntesten Silbermünzen, nämlich dem Silver Eagle aus den Vereinigten Staaten. Die Anzahl der Verkäufe durch die U.S. Mint geben in den letzten Wochen ein eindeutiges Bild ab: sie sind deutlich gestiegen!

Große Differenz zwischen An- und Verkaufskurs

Besonders interessant ist aktuell bei den Silbermünzen die zum Teil enormen Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Möchten Anleger beispielsweise eine Münze erwerben, hätten sie in der vergangenen Woche (17. März) durchschnittlich knapp 23 Dollar zahlen müssen. Hätten die Käufer die gleiche Münze sofort wieder an den Händler verkaufen wollen, hätten sie fast neun Dollar weniger bekommen, nämlich etwas mehr als 14 Dollar. Diese Situation zeigt, wie groß die Verzerrung momentan an den Märkten ist.

Trotzdem scheint eins unbestritten: Der Run auf physisches Silber ist derzeit vermutlich erst am Anfang. Manche Silbermünzen waren vor ein paar Tagen nicht mehr oder nur in sehr begrenztem Umfang lieferbar. Dies belegen unter anderem auch Zahlen des größten Vergleichsportals hierzulande für Edelmetalle, nämlich Gold.de. Dem Portal zufolge konnte eine Vervielfachung der Nachfrage sowohl nach Silberbarren als auch Münzen festgestellt werden. In diesem Fall ist erneut zu erkennen, dass nicht nur Groß-, sondern auch Einzelhändler immer höhere Aufschläge im unmittelbaren Vergleich mit dem Spotpreis des Silbers verlangen.

Anleger sollten physisches Silber bevorzugen

Was sind nun für Anleger die Lehren aus der aktuellen Situation? Das sogenannte Papiersilber, also zum Beispiel am Terminmarkt gehandelte Derivate, scheint aktuell nahezu außer Kontrolle geraten zu sein. Auf der anderen Seite sind die Käufe im Bereich physisches Silber, also Barren und Münzen, in den letzten Tagen deutlich gestiegen. Nicht nur aufgrund dieser Tatsache empfehlen die meisten Experten Anlegern, die grundsätzlich an einem Investment in Silber interessiert sind, sich für eine physische Anlage zu entscheiden.

Manche Fachleute rechnen sogar damit, dass der physische Silbermarkt schon bald Oberhand gewinnen wird. Dann werden die Preise nicht mehr – wie bisher – von den Terminmärkten und dem Papiersilber bestimmt, sondern durch das physische Edelmetall.

Physisch in Silber investieren: Lagersilber der NMF OHG

Ist ein Anleger überzeugt davon, dass ein physisches Investment in Silber jetzt äußerst viel versprechend ist und zu einer hohen Rendite führen kann? Dann bleibt nur noch die Frage zu beantworten: Wie und wo kann er in Silberbarren investieren? Die Antwort lautet: Noble Metal Factory – NMF OHG.

Als erfahrener Edelmetallhändler ist die NMF OHG mit einem umfangreichen Service für ihre Kunden präsent. Unter anderem gibt es das Produkt mit der Bezeichnung „Lagersilber“. Investoren wird es damit möglich, einen Zugang zum professionellen Silbermarkt zu finden und auf diese Weise einfach, sicher und preisgünstig physisches Silber zu erwerben. Ein besonderer Vorteil: Wenn Investoren Silberbarren auf eigene Faust kaufen, müssen sie diese stets sicher verwahren. Dazu ist – mit Ausnahme des heimischen Tresors als relativ unsicherer Aufbewahrungsort – im Prinzip nur ein Banksafe geeignet. Dieser verursacht jedoch Kosten.

Anders beim Lagersilber von NMF: In diesem Fall findet die Lagerung ihrer Silberbestände in professionellen Hochsicherheitsanlagen bzw. Zollfreilagern statt. Die Lager befinden sich in Zürich und Kunden profitieren von äußerst niedrigen Lagerkosten. Diese beinhalten sogar eine Versicherungsgebühr. Der Verkauf der Silberbarren ist jederzeit möglich. Zudem haben Anleger die Option, sich ihre Bestände ausliefern zu lassen.

Im Überblick profitieren Kunden beim NMF Lagersilber von den folgenden Vorteilen:

+ Lagerung in Hochsicherheitstrakten

+ Günstige Einkaufskonditionen

+ Erwerb von 1 Kilo Silberbarren

+ Zollfreilagerung (bedeutet: keine MwSt.)

+ Tägliche Verfügbarkeit

+ Auslieferung jederzeit möglich

+ Einfaches Handling

+ Keine Laufzeit

Gepaart mit den glänzenden Preisaussichten beim physischen Silber stellt das NMF Lagersilber eine äußerst attraktive Kapitalanlage dar. Anleger sollten daher jetzt die Chance nutzen, vom Crash am Silbermarkt zu profitieren und speziell davon, dass Silber für die meisten Experten als massiv unterbewertet gilt. Mit physischem Silber gehen Investoren zudem den zum Teil drastischen Turbulenzen an den Terminmärkten aus dem Weg, die sich im Bereich des sogenannten Papiersilbers zeigen.

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