Trotz negativer Konjunkturdaten und einer Neuverschuldung in Deutschland von mehr als 200 Milliarden Euro sind die Aktienmärkte nach wie vor im Aufwind. Seit seinem Tief von unter 8.500 Punkten während der Coronakrise hat der deutsche Leitindex mittlerweile wieder fast 4.000 Punkte hinzugewonnen.

Fundamental betrachtet ist dieser Anstieg nicht erklärbar. Daher sehen manche Analysten und Experten die Gefahr, dass ein Investment am Aktienmarkt für immer mehr Verbraucher zu einer Art Spiel wird, welches eher Freizeitcharakter hat, als eine ernsthafte Investition darstellt.

Deutlicher Anstieg bei den Depoteröffnungen

Dass sich eine deutlich wachsende Anzahl von Verbrauchern für den Aktienmarkt interessiert, zeigt ein Blick auf die Zahl der Depoteröffnungen. Diese ist in den letzten Wochen erheblich angestiegen, nicht nur in Deutschland, sondern nahezu rund um den Globus. So sprechen unter anderem die folgenden Depotanbieter hierzulande von einer erheblich angestiegenen Anzahl von Kontoeröffnungen im Bereich Wertpapierdepot:

  • ING
  • DKB
  • comdirect

Teilweise hat sich der Anzahl der Depoteröffnungen im Vergleich zum Vorjahr oder auch zu vor einigen Monaten sogar verdoppelt. Interessant ist zudem, dass insbesondere jüngere Kunden im Alter von maximal 30 Jahren zunehmend bei den Depoteröffnungen mit dabei sind.

Gemeinsamkeiten mit der Endphase des Neuen Marktes

Nicht wenige Experten sehen aktuell Gemeinsamkeiten zu einer Zeit, zu der es noch den legendären Neuen Markt gab. Auch damals sahen zahlreiche Verbraucher den Kauf von Aktien eher als Spiel & Spaß an. So wurden faktisch nahezu alle Neuemissionen am Neuen Markt blind gekauft bzw. gezeichnet, weil – zumindest kurzfristig – mit hohen Kursgewinnen zu rechnen war. Zur damaligen Zeit gab es ebenfalls zahlreiche Käufer, die erstmals am Aktienmarkt aktiv waren und demzufolge zunächst ein Wertpapierdepot eröffnen mussten.

Aktuell geht die Theorie, durch welche die deutlich wachsende Anzahl von Akteuren am Aktienmarkt im privaten Bereich erklärt wird, sogar noch einen Schritt weiter. Manche Experten und Analysten stellen eine Verbindung zum wesentlich geringeren sportlichen Angebot, zum Beispiel beim Fußball, beim Basketball oder anderen Sportarten, mit der wachsenden Anzahl von Depoteröffnungen her.

Die Theorie lautet, dass Börsenneulinge nun auf Aktienkurse spekulieren, statt die üblichen Sportwetten abzuschließen. In dem Zusammenhang fällt derzeit häufiger der Begriff der sogenannten Milchmädchenhausse. Dieser beinhaltet vor allem, dass es sich nicht um eine klassische Hausse handelt, sondern der Aufwärtstrend an den Aktienmärkten auf einer Milchmädchenrechnung basiert, sodass ein Ende mit Schrecken nicht unwahrscheinlich ist.

Spekulationsblase an den Finanzmärkten?

Dass der derzeitige Aufwärtstrend am Aktienmarkt fundamental nicht zu begründen ist, zeigen nicht nur die gesamtwirtschaftlichen Daten, sondern ebenfalls ein Blick auf die Unternehmensgewinne. Diese brechen regelrecht ein, aber dennoch steigen die Kurse der entsprechenden Aktien. Diese Diskrepanz führt zu einer erheblichen Überbewertung der entsprechenden Aktien und aktuell somit des Gesamtmarktes. Erschreckend ist vor allem, dass diese Überbewertung auf fundamentaler Basis, insbesondere der amerikanischen Börse, sogar ein größeres Ausmaß als in den Jahren 1929 und 2000 hat, in denen es bekanntlich anschließend zu einem massiven Einsturz der Kurse an den Börsen kam.

Befinden sich die Aktienmärkte bereits am Ende der Rally?

Auf Grundlage der Fundamentaldaten ist der aktuell massive Anstieg der Kurse an den Aktienmärkten ohnehin nicht zu begründen. Mittlerweile zeigen allerdings auch immer mehr technische Indikatoren, dass die Aufwärtsbewegung am Markt bald ein jähes Ende haben könnte. Dann jedoch drohen deutliche Kursrückgänge und sogar ein regelrechter Absturz an den Aktienmärkten. Diese Gefahr ist definitiv nicht zu unterschätzen!

Gold fundamental und charttechnisch äußerst interessant

Ein völlig gegensätzliches Bild im Vergleich zu den Aktienmärkten zeigt sich momentan bei Edelmetallen, insbesondere beim Gold. Sowohl fundamental als auch charttechnisch ist ein Investment in Gold oder Silber derzeit sehr interessant. So hat beispielsweise der Preis für die Feinunze Gold im vorletzten Monat den Sprung über die markante Widerstandslinie geschafft, die sich bei etwa 1.700 US-Dollar befindet. Dies bedeutet gleichzeitig ein neues Jahreshoch.

Die darauf folgende Konsolidierung bezeichnen Analysten und Experten als äußerst gesund, denn so droht keine Übertreibung und Überhitzung der Preise, wie es sich derzeit vermutlich am Aktienmarkt zeigt. Charttechnisch betrachtet lautet das nächste Kursziel für die Feinunze Gold etwa 2.020 Dollar. Besonders attraktiv ist ein physisches Investment in Edelmetalle, also in Silber- oder Goldbarren.

Vom physischen Gold profitieren: Edelmetallkauf bei Noble Metal Factory

Im bisherigen Beitrag kommt klar zum Ausdruck, dass es sich bei den aktuell deutlich steigenden Kursen an den Aktienmärkten spätestens auf mittelfristige, vermutlich sogar auf kurzfristige Sicht, um eine Blase handeln könnte. Demgegenüber sind die Preissteigerungen beim Gold solide und sowohl fundamental als auch charttechnisch nachvollziehbar.

Da ein physisches Investment in Edelmetalle mit noch mehr Vorteilen verbunden ist, bietet es sich an, bei einem erfahrenen Edelmetallhändler Gold- oder Silberbarren zu erwerben. In diese Rubrik fällt unter anderem die NMF OHG. Der Edelmetallhändler ist seit einigen Jahren am Markt tätig und bietet nicht nur den Kauf verschiedener Edelmetalle an, sondern kümmert sich auf Wunsch des Kunden ebenso um die Lagerung. Gold- oder Silberbarren werden dabei in Hochsicherheitstresoren verwahrt, sodass eine hohe Sicherheit für den Anleger gegeben ist.

Ferner haben Kunden zu jedem gewünschten Zeitpunkt die Möglichkeit, sich ihre Bestände ausliefern zu lassen. Alternativ können Anleger ihren Gold- oder Silberbestand ebenso über Noble Metal Factory wieder veräußern. Wer also derzeit von den guten Renditeaussichten beim Gold überzeugt ist und nicht an die Scheinhausse an den Aktienmärkten glaubt, der ist mit einem physischen Investment über die NMF OHG sehr gut aufgestellt.

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